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Engagement-Rate

Die Engagement-Rate setzt Reaktionen ins Verhältnis zu den Menschen, die einen Beitrag gesehen haben. Die Bezugsgröße ist je nach Plattform unterschiedlich.

Die Engagement-Rate beantwortet eine einfache Frage: Von den Leuten, die deinen Beitrag gesehen haben, wie viele haben reagiert. Reaktion heißt nicht nur Like. Kommentare, Speichern, Teilen und Klicks zählen mit, und sie sind unterschiedlich viel wert.

Stell dir vor, du betrittst einen Raum voller Menschen. Die interessante Zahl ist nicht, wie viele dich gesehen haben. Interessant ist, wie viele dir Hallo gesagt haben, wie viele mit dir angestoßen haben und wie viele dir auf die Schulter geklopft haben. Drei Abstufungen mit drei verschiedenen Aufwänden. Das Hallo ist der Like, das Anstoßen der Kommentar, der Schulterklopfer das Speichern oder die persönliche Nachricht.

Der Haken steckt in der Bezugsgröße. Jede Plattform und jedes Auswertungstool rechnet anders, mal auf die Reichweite, mal auf die Impressionen, mal auf die Followerzahl. Zwei Werte aus zwei Quellen sind deshalb nicht vergleichbar, auch wenn beide Engagement-Rate heißen.

Die praktische Konsequenz: Vergleiche die Rate nur mit deinen eigenen früheren Werten aus derselben Quelle. Und rechne damit, dass sie sinkt, wenn deine Reichweite wächst. In einem kleinen Raum begrüßen dich prozentual mehr Leute als in einer vollen Halle. Das ist kein schlechteres Ergebnis, sondern ein größerer Raum.

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Manuel von Heugel

Manuel von Heugel

Geschäftsführer, von Heugel Marketing GmbH

Seit über 20 Jahren im Marketing zu Hause: als Berater, Ausbilder, Dozent, Grafiker und Programmierer. Hier schreibe ich über das, was Marketing wirklich erfolgreich macht – konkret, fundiert und ohne Umschweife.

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