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dpi

dpi gibt an, wie viele Bildpunkte auf einem Zoll Druckfläche landen. Es ist keine Eigenschaft der Datei, sondern das Ergebnis aus Pixelanzahl und Druckgröße.

dpi steht für dots per inch, also Bildpunkte je Zoll. Die Zahl beschreibt keine Eigenschaft deiner Datei, sondern eine Rechnung: Wie viele Bildpunkte verteilst du auf welche physische Fläche. Die eigentliche Information steckt in den Pixelmaßen, also zum Beispiel 4000 mal 3000 Punkte. Mehr Information als diese Punkte ist nicht da, egal welche Zahl im Dateidialog steht.

Nimm dein eigenes Passbild. Es ist dafür gemacht, in der Größe eines Ausweises zu funktionieren, und dort ist es gestochen scharf. Jetzt zieh dasselbe Bild auf eine Lkw-Plane. Es kommt kein einziger Bildpunkt hinzu, die vorhandenen werden nur immer größer, bis du sie einzeln als Klötzchen siehst.

Deshalb ist dasselbe Bild als Visitenkarte tadellos und als Plakat unbrauchbar. Nicht das Bild hat sich verändert, sondern die Fläche, auf die es verteilt wird.

Die praktische Konsequenz: Frag nie nach der Auflösung eines Bildes, ohne die Zielgröße zu nennen. Und rechne den Betrachtungsabstand mit. Was du in der Hand hältst, braucht rund 300 dpi. Eine Hallenbeschriftung, vor der niemand näher als fünf Meter steht, darf deutlich darunter liegen, ohne dass es jemand bemerkt.

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Dazu ausführlicher im Blog

Manuel von Heugel

Manuel von Heugel

Geschäftsführer, von Heugel Marketing GmbH

Seit über 20 Jahren im Marketing zu Hause: als Berater, Ausbilder, Dozent, Grafiker und Programmierer. Hier schreibe ich über das, was Marketing wirklich erfolgreich macht – konkret, fundiert und ohne Umschweife.

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