Auflagenhöhe
Die Auflagenhöhe ist die Stückzahl eines Druckauftrags. Weil die Einrichtkosten nur einmal anfallen, sinkt der Stückpreis mit steigender Menge.
Die Auflagenhöhe ist schlicht die Stückzahl. Interessant wird sie, weil der Preis nicht proportional mitwächst.
Der größte Teil der Kosten entsteht, bevor der erste Bogen läuft: Daten prüfen, Druckplatten belichten, Maschine einrichten, Farbe justieren, Makulaturbogen fahren, bis das Ergebnis stimmt. Dieser Block kostet gleich viel, ob danach 100 oder 10.000 Bogen durchlaufen. Er verteilt sich mit jedem zusätzlichen Stück auf mehr Schultern.
Wie beim Kochen für Gäste. Der Aufwand steckt im Einkauf, im Schnippeln und im Aufräumen. Ob am Ende vier oder acht Leute am Tisch sitzen, ändert daran fast nichts, es kommt nur etwas mehr in den Topf. Pro Person wird das Essen mit jedem Gast günstiger.
Die praktische Konsequenz: Lass dir immer zwei oder drei Staffelpreise zeigen, bevor du dich festlegst. Häufig kostet die doppelte Menge nur 20 Prozent mehr. Der Gegencheck gehört aber dazu: Gedruckte Dinge veralten. Eine Adresse ändert sich, ein Preis steigt, und dann liegen 5000 günstige Flyer im Lager, die niemand mehr verteilen darf.
Gehört inhaltlich dazu
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Digitaldruck
Digitaldruck druckt ohne Druckplatten direkt aus der Datei und lohnt bei kleinen Auflagen. Offsetdruck braucht Platten und wird erst bei größeren Mengen günstiger.
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Reinzeichnung
Die Reinzeichnung macht aus einem abgenommenen Layout eine technisch fehlerfreie Druckdatei, mit Beschnitt, Farbraum, eingebetteten Schriften und passenden Bildern.
Dazu ausführlicher im Blog
Manuel von Heugel
Geschäftsführer, von Heugel Marketing GmbH
Seit über 20 Jahren im Marketing zu Hause: als Berater, Ausbilder, Dozent, Grafiker und Programmierer. Hier schreibe ich über das, was Marketing wirklich erfolgreich macht – konkret, fundiert und ohne Umschweife.
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