Papiersorte
Gestrichenes Papier hat eine Beschichtung, auf der Farbe oben liegen bleibt. Ungestrichenes Papier ist offenporig und saugt Farbe ein.
Die wichtigste Unterscheidung bei Papier ist nicht die Farbe und nicht das Gewicht, sondern die Oberfläche. Ungestrichenes Papier ist roh, die Fasern liegen offen, es saugt Farbe ein. Gestrichenes Papier hat eine dünne Schicht aus Kreide und Bindemittel, auf der die Farbe oben liegen bleibt.
Stell dir ein Papiertaschentuch und eine Plastiktüte vor. Gibst du einen Tropfen Farbe auf das Taschentuch, verschwindet er sofort und wird blass. Auf der Tüte bleibt er liegen, knallig und glänzend. Genau das macht Papier mit Druckfarbe.
Daraus folgen die Eigenschaften. Ungestrichen wirkt matt und weich im Kontrast, fühlt sich natürlich an und lässt sich mit jedem Stift beschreiben. Gestrichen bringt brillante Farben und scharfe Details, ist aber glatter, und Kugelschreiber schmiert darauf.
Die praktische Konsequenz: Entscheide nach Aufgabe. Briefbogen, Formulare und alles, was ausgefüllt wird, gehören auf ungestrichenes Papier. Bildbroschüren, Kataloge und alles, was von Fotos lebt, auf gestrichenes. Und rechne damit, dass dieselbe Farbe auf ungestrichenem Papier gedämpfter erscheint. Das ist kein Fehler der Druckerei, sondern das Papier.
Gehört inhaltlich dazu
Dazu ausführlicher im Blog
Manuel von Heugel
Geschäftsführer, von Heugel Marketing GmbH
Seit über 20 Jahren im Marketing zu Hause: als Berater, Ausbilder, Dozent, Grafiker und Programmierer. Hier schreibe ich über das, was Marketing wirklich erfolgreich macht – konkret, fundiert und ohne Umschweife.
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